Veranstaltungsanmeldung

Die Erfolgsgeschichte der gewaltfreien Erziehung weiterentwickeln: Was lernen wir daraus für ein sicheres Aufwachsen in einer zunehmend digitalisierten Welt? (Online)

17.11.2026 10:30 Uhr

17.11.2026 19:30 Uhr

Anmeldefrist: 12.11.2026

Online

Sehr geehrte Damen und Herren, seit 25 Jahren steht in §1631 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) statt des früheren väterlichen, später elterlichen Züchtigungsrechts, nun die gewaltfreie Erziehung. Ähnlich wie die heutige Debatte um ein sicheres Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in einer zunehmend digitalisierten Welt war auch die Debatte um die Einführung der gewaltfreien Erziehung polarisiert. Viele vertraten die Auffassung, dass eine Regelung im BGB, welche die Erwartungen an das Erziehungsverhalten von Eltern rahmt, ohne Sanktionen oder Interventionen vorzusehen, reine Symbolpolitik sei. Unsere gemeinsame, mit UNICEF Deutschland durchgeführte Untersuchung zu 25 Jahren gewaltfreie Erziehung im BGB zeigt, dass diese Annahme weit gefehlt war. Im Gegensatz zu vielen anderen, zum Teil sehr viel teureren Informationskampagnen war die gesetzliche Rahmung, verbunden mit der Information der Bevölkerung, die natürlich auch über die politische Debatte emotional transportiert wurde, eine der erfolgreichsten Maßnahmen in Bezug auf eine nachweisliche Einstellungs- und auch Verhaltensveränderung. Kann man aus diesem Beispiel für die jetzige Debatte um ein sicheres Aufwachsen in einer zunehmend digitalisierten Welt etwas lernen? Wir meinen ja und laden Sie herzlich ein, am 17.11.2026, Teil dieser wichtigen Diskussion zu sein. Prof. Dr. Jörg M. Fegert Universitätsklinikum Ulm Prof. Dr. Dr. Tobias Banaschewski Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Christian Schneider UNICEF Deutschland

Wenn Sie Fragen haben wenden Sie sich bitte an socialmedia.kjp@uniklinik-ulm.de.