Veranstaltungsanmeldung
Neue Formen der Kindeswohlgefährdung: Digitale Vernachlässigung, sexualisierte Grenzüberschreitungen im Netz, Verhaltenssüchte, Beschämung und Herabsetzung
16.11.2026 13:00 Uhr
16.11.2026 20:00 Uhr
Anmeldefrist: 01.11.2026
Kaiserin-Friedrich-Haus
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Sehr geehrte Damen und Herren, schon die Auftaktveranstaltung des Kompetenzzentrums Public Child Mental Health im letzten Jahr am 22.09.2025 in Berlin hat sich mit der psychischen Gesundheit von Jugendlichen, unter anderem auch angesichts der massiven Veränderungen durch Social Media und künstliche Intelligenz, beschäftigt. Verschiedene Empfehlungen, z. B. der Vereinten Nationen, der Kommission Kinder -und Jugendschutz in der digitalen Welt in Deutschland und die Empfehlungen an die EU-Kommissionspräsidentin nach den Special Panel-Sitzungen, sind bereits veröffentlicht oder werden auf jeden Fall bis zur Veranstaltung veröffentlicht sein. In verschiedenen europäischen Ländern gibt es Gesetzesinitiativen, die das Internet für Kinder zu einem sichereren Ort machen oder Kinder vor den Gefahren schützen sollen. Hier wird Kinderschutz meist breit gefasst und breit definiert, so wie wir es im deutschen Begriff “Kinder- und Jugendschutz”, z. B. beim Jugendmedienschutz, verstehen - also auf der Ebene der Gesamtbevölkerung. Kinder schützen, vulnerablen Kindern und Jugendlichen helfen und traumatisierte Kinder darin zu unterstützen, trotz der erlebten Belastungen in der digitalen Welt klar zu kommen: das sind Aufgaben und Themen, die in der stark polarisierten politischen Debatte häufig vergessen werden. Zentral ist, dass sich Fachkräfte aus allen Bereichen, also aus den Heilberufen und den (sozial-)pädagogischen Berufen, mit neuen Formen der konkreten Kindeswohlgefährdung im Netz auseinandersetzen, um effektiv Kinderschutz betreiben zu können. Wir freuen uns daher sehr, Sie am 16.11.2026 in das Kaiserin-Friedrich-Haus in der Kaiserin-Friedrich-Stiftung für das ärztliche Fortbildungswesen einladen zu dürfen, um mit Ihnen über dieses wichtige Thema zu diskutieren. Außerdem laden wir Sie herzlich auch zur nächsten Veranstaltung, direkt am darauffolgenden Tag, dem 17.11.2026, auch in das Kaiserin-Friedrich-Haus ein. Unter dem Titel “Die Erfolgsgeschichte der gewaltfreien Erziehung weiterentwickeln - Was lernen wir daraus für ein sicheres Aufwachsen in einer zunehmend digitalisierten Welt?” diskutieren wir dort weiter über Maßnahmen, die die Gesamtbevölkerung adressieren, ähnlich wie die gewaltfreie Erziehung. Prof. Dr. Jörg M. Fegert Universitätsklinikum Ulm Prof. Dr. Dr. Tobias Banaschewski Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
Wenn Sie Fragen haben wenden Sie sich bitte an socialmedia.kjp@uniklinik-ulm.de.